Erfahrungsberichte
Hier ein paar Berichte von Studenten, die schon in Kopenhagen waren und dort Erfahrungen gesammelt haben.
Das Leben in Kopenhagen: ein ausführlicher Bericht
In Kopenhagen bewegen sich die meisten Menschen auf dem Fahrrad fort. Die
Radwege sind gut ausgebaut. Auch ist Radfahren die günstigste Fortbewegungsmöglichkeit. So ist es empfehlenswert, sich gleich am Anfang des Studiums nach einem gebrauchten Fahrrad umzusehen. Da Kopenhagen sehr eben ist, werden auch an das Fahrrad keine besonderen Anforderungen gestellt. Insgesamt ist die Stadt sehr gut mit Radwegen ausgestattet. Das öffentliche Nahverkehrssystem in der Region Kopenhagen ist ebenfalls
sehr gut. Gerade auch die Nachtbusse, die am Wochenende alle zwanzig Minuten fahren. Und im Winter kann es dann durchaus sinnvoll sein, sich eine Monatskarte für den ÖPNV zu kaufen.
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Erfahrungsbericht WS 2005/06 and der KVL in Kopenhagen
Im Wintersemester 2005/06 entschied ich mich eher durch Zufall für ein Erasmus
Auslandssemester. Ich hörte von einigen meiner Freunde, die so ein Semester
hinter sich hatten, das es sehr aufregend war neue Studienerfahrungen zu sammeln
und neue Freunde kennenzulernen, ausserdem habe ich selbst Freunde die über
den Austausch nach Heidelberg gekommen waren. Es war also eher ein spontaner
Entschluss, und den Zeitpunkt fand ich auch angemessen kurz vor dem Diplom.
Vermutlich ist der beste Zeitpunkt nach dem Vordiplom, aber ich hatte überhaupt
keine Probleme das Auslandssemester jetzt zu machen. Bei der Auswahl des Gastlandes
hatte ich mich erst für Schweden entschieden, leider wurde ich nicht genommen
und musste mir ein anderes Land aussuchen. Da ich aber gern in den Norden
wollte, besser gesagt in eines der skandinavischen Länder schien mir Dänemark
eine gute zweite Wahl zu sein.
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Auslandssemester an der Copenhagen Business School von Melanie Bicking
Die Bewerbung um einen Studienplatz als Austauschstudent an der CBS (Copenhagen
Business School) erfolgte über einen Koordinator an der Universität Koblenz. Es ist kein
großer Aufwand die Papiere auszufüllen, da sie ausführlich erklärt sind. Über die zur Auswahl
stehenden Kurse an der CBS kann man sich im Internet gut informieren. Alle Kurse sind dort
aufgelistet mit Namen, Professor, Koordinator, Zeit, Raum, kurzer Kursbeschreibung und Informationen zur abschließenden Prüfung. Von der CBS bekommt man viel Informationsmaterial geschickt, z.B. über den Campus, das Studieren in Kopenhagen, die
Administration und vieles mehr. Die CBS bietet den Studenten an, sich um deren Unterkunft
zu kümmern. Es besteht aber auch die Möglichkeit sich selbst eine Wohnung zu suchen. Ich
würde jedoch jedem empfehlen, das Angebot der CBS anzunehmen, denn es ist ziemlich
schwer in Kopenhagen auf eigene Faust eine gute Wohnung zu finden.
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Erlebnisbericht Kopenhagen 2001/2002
Auch wenn jeder Student, der diesen Bericht zu sehen bekommt, sich schon mit dem Gedanken, ein Auslandssemester zu machen, befasst hat, möchte ich an dieser Stelle noch
einmal zusätzlich dafür werben. Für den Papierkram benötigt man alles in allem einen Nachmittag. Ein Auslandssemester ist immer ein Gewinn, auch wenn es so erscheint, als
würde man Zeit verlieren, ist diese Zeit doch sinnvoll angelegt. Ich habe in Kopenhagen
darüber hinaus viele Erfahrungen gemacht, die mit dem Studium gar nichts zu tun haben und
das ist für mich auch ein wesentlicher Grund, warum man im Ausland studieren sollte.
Außerdem sollte man bei der Anmeldung nicht den Fehler begehen, sich nur für ein Semester
anzumelden. Ich würde jedem empfehlen, es von Anfang an richtig zu machen und sich für
ein ganzes Jahr anzumelden, sonst wird man sich nach dem ersten Semester ärgern, so wie ich
gerade.
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Auslandssemester in Kopenhagen von Anja Lemke
Ich war im Spring Term 2003 als Austauschstudentin des Erasmus-Programms an der Fakultät für Politikwissenschaft in Kopenhagen. Ich hatte mich eher zufällig für Kopenhagen entschieden, bin aber im Nachhinein sehr froh über meine damalige Entscheidung. Mein Hauptmotiv für das Auslandssemester war es, einen Einblick in eine ausländische Hochschule zu bekommen und zu neue Erkenntnisse zu erlangen, sowohl technischer als auch praktisch-technischer Art, die mir im weiteren Verlauf meines Studiums hier nützen können. Zweitrangig spielten auch Motive wie eine neue Sprache lernen, aus den gewohnten, teils eingefahrenen Strukturen ausbrechen, neue Leute kennen lernen oder es sich selbst beweisen eine Rolle.
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Auslandsabenteuer Kopenhagen 2001
Am 1. Februar 2001 flogen wir, Marc Flückiger und Domenico Romeo, nach København!
Unser Auslandabenteuer hatte endlich begonnen. Den ganzen Winter lang hatte es nicht
geschneit aber ausgerechnet an diesem Donnerstag morgen schneite es so stark, dass wir
beinahe den Flug verpassten. Aber das war auch bald vergessen, denn wir verbrachten eine
sehr lehrreiche Zeit in Dänemark.
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Erfahrungsbericht Kopenhagen 1999/2000
"Why did you decide to study in Denmark ?!?" - Das war mit Sicherheit die Frage, die mir in
dem Jahr in Kopenhagen am öftesten gestellt wurde. Offenbar gibt es für Dänen keinen
einleuchtenden Grund für ein Auslandssemester in ihrem Land - und auf den ersten Blick
scheinen sie damit recht zu haben: Dänemark bietet keine atemberaubende Landschaft, das
Wetter ist unberechenbar, nass und windig und (fast) alles ist sauteuer. Doch zum Glück
hatte ich von all dem keine Ahnung, als ich mich für den Austauschplatz an Den Kgl.
Veterinær- og Landbohøjskole (Veterinary and Agricultural University Denmark) bewarb. Ich
war begeistert von der Vorstellung, in einer Stadt direkt am Meer zu leben, in einem Land,
das völlig konträr zu Österreich ist. Außerdem hatte ich von den Universitäten im Norden nur
Gutes gehört, englische Vorlesungen gab es ausreichend - und Dänisch kann ja wohl auch
nicht so schwer sein... das ist ja eh ganz nah mit Deutsch verwandt und nach einer Zeit
einhören, werde ich mich schon verständigen können - stellte ich mir vor.
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Auslandsstudium an der Copenhagen Business School von Marco Leppin
Das Wintersemester beginnt in Kopenhagen schon im August. So war gerade mal eine Woche Zeit zwischen dem Ende unserer Klausuren in Frankfurt und dem Beginn des Dänisch-Crash-Kurses in Kopenhagen.
Die Homepage der Copenhagen Business School (www.cbs.dk) stellt eine sehr gute Informationsquelle dar. Hier findet man fast alle wichtigen Informationen über Kurse, Wohnheime und das Anmeldeprocedere.
Das Studiensystem wurde schon vor einiger Zeit komplett auf Bachelor und Master umgestellt. Dies erfordert einiges Umdenken bei Diplomstudenten. Für die unterschiedlichen Studienabschnitte gibt es folgende Ansprechpartner: Undergraduates - Camilla Rønning Vestergaard (crv.intoff@cbs.dk) und Graduates - Stephanie Hadler (sh.intoff@cbs.dk). Niels-Henrik Larsen (nhl.intoff@cbs.dk) ist „Studiendirektor“ und ebenfalls Ansprechpartner für Undergraduates. Sie organisieren zu Beginn des Semesters die Kurseinteilungen.
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Erasmus-Studium in Kopenhagen von Anna Liechti
Seit ich zurück bin, habe ich meinen Austausch noch keine Minute bereut. Das Semester in Kopenhagen war für mich in persönlicher sowie in fachlicher Hinsicht eine grosse Bereicherung. Die neue Situation im Ausland hat mir ermöglicht, meine Fähigkeiten und Grenzen in beiden Bereichen besser kennen zu lernen. Besonders die Möglichkeit mit Studenten aus verschiedenen Ländern zu studieren und wohnen zählt für mich zu den Hauptgewinnen meines Erasmus Semesters. Im Kontext der verschiedenen Kulturen habe ich meine eigene Kultur besser kennen gelernt, bin gleichzeitig dieser gegenüber aber auch kritischer geworden und offener für Neues.
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Erfahrungsbericht von Beat Kronenberg
Das Lehrangebot ist sehr breit, v.a. kann auch das Angebot der CBS (Copenhagen Business School) genutzt werden. Das Niveau variiert von Bachelor-Niveau bis Master-Niveau. Auf Master-Stufe ist ein gewisses Engagement von Nöten. Wann dieses innerhalb des Semesters, bzw. als Prüfungsvorbereitung geleistet wird, ist nach persönlichen Präferenzen gestaltbar. Einige Vorlesungen sind organisatorisch leicht anders als in der Schweiz. Das heisst, es hat Vorlesungen mit obligatorischen Übungen, Vorträgen und Zwischenprüfungen. Die Testformen sind ebenfalls unterschiedlich. So gibt es Vorlesungen bei denen Vorträge genügen, es gibt mündliche und schriftliche Prüfungen – wobei mündliche leicht überwiegen. Eine interessante Sonderform sind sogenannte Synopsis-Papers. Das ist eine kleine Arbeit, wobei v.a. auf Einleitung in eine gegebene Problemstellung geachtet wird und das Thema und die Arbeit dann Thema einer mündlichen Klausur sind.
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Erfahrungsbericht Erasmus-Austausch 2002 von Frederick Moche
Es hieße flunkern, zu behaupten, dass mein einsemestriger Kopenhagen-Aufenthalt im Rahmen des Erasmus-Austausches reibungslos vonstatten gegangen wäre. Dabei ist der Göttinger Seite eigentlich keinerlei Versäumnis vorzuwerfen, der Kopenhagener wie es scheint dafür so manches. Was man z.T. sicherlich mit der Größe der dortigen Universität und dem relativen Ansturm auf dieselbe zu erklären versuchen mag.
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Erfahrungsbericht Kopenhagen 2005 von Tim Rohrmann – The time of his life!
Das vergangene Semester in Kopenhagen war definitiv die beste und vor allem intensivste Zeit meines Lebens! Ich glaube nicht, dass ich bisher ein langweiliges, uninteressantes oder partyloses Leben geführt habe, aber diese fünf Monate in Kopenhagen zeigten mir ganz neue Dimensionen auf. Die Stadt ist ein Traum und bietet einem einfach alles. Kopenhagen ist wunderschön und die Menschen sind so freundlich und aufgeschlossen, dass es einem, wenn man deutsche Verhältnisse gewohnt ist, die Sprache verschlägt. Zum Ausgehen, Feiern,
Erleben, Studieren, Wohnen, Genießen, Träumen ist diese Stadt perfekt. Ich sage es ehrlich: Ich wollte nicht mehr weg und der einzige schlimme Tag war der Tag des Abschieds. Am Besten beginne ich aber am Anfang.
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Erfahrungsbericht Wintersemester 2003/2004 von Susanne Drost
Schon vorm Abflug nach Kopenhagen wurde ich am Frankfurter Flughafen auf Dänemark eingestimmt: hinter mir am Check- in standen Dänen in der Schlange und unterhielten sich in ihrer –zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftigen – Sprache.
Sonntagnachmittag landete ich dann in Kopenhagen und war voller Neugier, was in den folgenden Monaten tolles auf mich zukommen würde. Meinem Dänemark-Abenteuer schaute ich äußerst positiv und aufgeschlossen entgegen, da ich unheimlich gerne auf Reisen gehe, um fremde Länder mit ihren Kulturen kennen zu lernen. Und nun warteten vier- ich nehme vorweg: sehr schöne – Monate in Kopenhagen auf mich!
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Auslandssemester 2005/2006 an der Copenhagen Business School von Natalie Michel
Nach der Zusage für einen Platz für ein Auslandsemester an der Copenhagen Business School
(CBS) durch den Programmbeauftragten stand der Bewerbungsprozess an der CBS an. Dieser
verlief sehr unkompliziert, da auf der Internetseite der CBS unter „CBS International“ alle
wichtigen Formulare zum Download zur Verfügung stehen und dort auch alles sehr
ausführlich dazu erläutert ist.
Bei der Auswahl der Kurse konnte nur auf das derzeit aktuelle Vorlesungsverzeichnis (WS
2004/05, sowie SS 2005) zurückgegriffen werden, dies stellte aber keine Probleme da, da die
meisten Kurse auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden.
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Sommersemester 2001 an der Uni Kopenhagen von Tobias Kaiser
Das Studium an Københavns Universitet ist zwar eher nach dem angelsächsischen Prinzip organisiert, unterscheidet sich aber im Studienalltag nicht stark von dem an der LMU. Die Uni ist gemütlich, weil überschaubar. Ich empfand die zum Teil sehr kleinen Kurse (10 Studenten) als sehr angenehm. Die Professoren bemühen sich, das Lehrprogramm abwechslungsreich zu gestalten; Exkursionen (z.B. zur Dänischen Zentralbank oder ins Parlament) sind fester Bestandteil vieler Kurse. Vom Niveau sind die Kurse etwas anspruchsvoller als in München, aber durchaus gut zu schaffen. In allen Kursen ist ein umfangreiches Pensum an Pflichtlektüre (ca. 900 Seiten) vorgegeben, die man zur Kursvorbereitung lesen sollte. Wer nicht von Beginn des Semesters an mitliest, wird später im Semester erhebliche Probleme haben, den Stoff nachzuholen. Die Klausuren habe ich als sehr angenehm empfunden; sie sind auf vier Stunden angelegt, so dass kein Zeitdruck entsteht.
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